Man sollte die neue Flugsaison wohl besser nicht vor ihrem Ende loben

Was hat die Flugsaison 2021 doch bloß so vielversprechend und euphorisch für mich angefangen. Saisonstart bereits am 07. März, so früh wie bisher noch nie in meinem fünfzigjährigen Fliegerleben. Selbst Corona stellte „rein luftsportmäßig betrachtet“ keine unüberwindbaren Probleme mehr für uns Flieger dar. Doch dann kam wieder einmal alles ganz anderst als erwartet.
Bei fast durchgängig strahlend blauem Himmel, konnte ich im Monat März bereits 11 Starts mit insgesamt 9:11 Flugstunden in meinem Flugbuch registrieren, während der April meine März-Euphorie mit lediglich drei Flugtagen, drei Starts und recht bescheidenen 4:09 Flugstunden bereits erheblich ausgebremst hat. Getreu dem altbekannten Katastrophemotto „schlimmer geht´s immer„, mutierte der Mai vom ersten bis zum letzten Tag zum „fliegerischen Totalausfall„. Und während in den beiden Folgemonaten Juni und Juli dann doch wenigstens je zwei kurze Flüge möglich waren, hat sich nun auch noch der August zum Totalausfall entwickelt. O.k., auch der August ist damit abgehakt!

Doch für die katastrophale Saison-Entwicklung war natürlich nicht ausschließlich das Wetter mit seinem ständigen Wechsel zwischen Sauhitze, Starkregen, Hagel oder Sturm verantwortlich, sondern leider auch unaufschiebbare persönliche Termine, die man manchmal halt genau so wenig beeinflussen kann, wie die Wetterentwicklung.

In einem meiner früheren Blogs hatte ich ja schon einmal einen Ausspruch von Leonardo da Vinci zitiert, der auch zu meiner diesjährigen Situation wieder bestens passt: „Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen“ (Leonardo da Vinci).

Na gut, jetzt heißt es erst einmal Ruhe zu bewahren und die Entwicklungen in den nächsten Tagen und Wochen geduldig abzuwarten. Ab 01. September soll es lt. Aussage der Wetterfrösche dann ja endlich auch mal wieder wärmer und ruhiger werden, so dass ich mich menthal bereits auf einen schönen und „fliegerisch ertragreichen“ Spätsommer bzw. Frühherbst eingestellt habe.

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