Woher kommt die Ölschmiere auf meinem Leitwerk

Bis ca. 40 Starts und rund 35 Stunden Motorlaufzeit lief mein Polini Thor 250DS im Grunde recht zufriedenstellend, zumindest in Bezug auf Motorleistung, Drehzahl und Vergasereinstellung. Zwar waren von Anfang an nach jedem Flug auf dem Höhenleitwerk kleine schwarze, schmierige „Rotznasen“ vorhanden, die sich problemlos mit einem Lappen und etwas Reinigungsmittel entfernen ließen, doch das war -wie man mir auf Nachfrage sagte- wohl ganz normal. Weiterlesen…

Motorvibrationen größer als sonst?

Bei meinem letzten Flug hatte ich das blöde bzw. ungute Gefühl, dass mein kleiner Italiener hinter mir mehr Motorvibrationen erzeugt, als dies bisher der Fall war. Und die Vibrationen fielen mir ausgerechnet im Drehzahlbereich 5.800 – 6.200 Rpm auf. In einem Drehzahlbereich, in dem ich bisher das Gefühl hatte, dass er dort sehr rund und vibrationsarm läuft. Oder hatte ich mir das alles nur eingebildet und die Flöhe husten hören? Nach der Landung war jedenfalls eine eingehende Motorkontrolle inkl. aller Dämpfungsblöcke angesagt. Nach dem Abstellen des Motors und der anschließenden Sichtkontrolle war die Ursache der Vibrationen auch sofort gefunden. Ich hatte mir also nichts eingebildet – die verstärkten Vibrationen waren real.Weiterlesen…

Getriebeölwechsel mit kleinen Tücken

Zum Flugvergnügen mit einem UL-Motorsegler gehören auch ein paar weniger spannende Dinge, wie z.B. die Durchführung eines Ölwechsels. Obwohl es sich beim Polini Thor 250 DZ bekanntermaßen ja um einen Zweitaktmotor handelt, gibt es auch hier ein ölgefülltes Bauteil, das einen intervallmäßigen Ölwechsel erfordert. Wer den Polini-Flugmotor kennt der weiß, dass die Rede vom Ölwechsel im Getriebegehäuse ist, in dem sich das Öl für das Untersetzungsgetriebe und der Propeller-Fliehkraftkupplung befindet.Weiterlesen…

Letzter Flug der Kilo-Bravo

© 2020 UL-Motorsegelflug.de / Klaus BurkhardDas „AUS“ kam letztendlich schneller als befürchtet. Die ganze Saison 2019 war von Anfang bis zum Ende ein einziges „Fehlersuchen – Reparieren – Justieren – Modifizieren – Ausprobieren – Probefliegen – wieder nichts – und nichts als Frust“. Mehrfach bin ich an den Punkt gekommen, an dem ich ernsthaft überlege, endlich einen Schlussstrich zu ziehen und die „Hassliebe zu meiner Kilo-Bravo“ einfach mittels einer großen Flex, zehn Liter Sprit und einem Streichholz, sozusagen „in beiderseitigem Einverständnis -heiß- zu beenden“.Weiterlesen…